Gewerbelexikon
Gewerbeimmobilien-Lexikon.
Ein kompaktes Lexikon für Eigentümer, Nutzer, Betreiber und Investoren. Begriffe aus Gewerbe, Bewertung, Unterlagen und Recht einfach eingeordnet.
Gewerbelexikon.
Wichtige Begriffe rund um Gewerbeimmobilien, Bewertung, Unterlagen und Vermarktung kurz eingeordnet.
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A bis Z
Immobilienbegriffe von A bis Z.
Abschreibung
Abschreibung beschreibt die steuerliche Verteilung von Anschaffungs- oder Herstellungskosten über mehrere Jahre. Für Kapitalanleger ist sie wichtig, weil sie die laufende Rendite und steuerliche Betrachtung beeinflusst.
Mehr erfahrenVerkaufAlleinauftrag
Ein Alleinauftrag regelt, dass ein Makler für einen bestimmten Zeitraum exklusiv mit der Vermarktung beauftragt wird. Das schafft klare Zuständigkeiten, vermeidet parallele Prozesse und ermöglicht eine strukturierte Vermarktung.
Mehr erfahrenRechtAltlasten
Altlasten sind Boden- oder Gebäudebelastungen, die aus früherer Nutzung stammen können. Sie beeinflussen Bewertung, Finanzierung und Verkauf, weil mögliche Sanierungskosten oder Nutzungseinschränkungen berücksichtigt werden müssen.
Mehr erfahrenBewertungAndienung
Andienung beschreibt, wie Waren, Fahrzeuge oder Lieferverkehre eine Gewerbefläche erreichen. Für Handel, Logistik, Produktion und Gastronomie kann sie vermietungsentscheidend sein.
Mehr erfahrenBewertungAnlageimmobilie
Eine Anlageimmobilie wird vor allem unter Ertrags- und Renditegesichtspunkten gekauft. Entscheidend sind Mieteinnahmen, Lage, Zustand, Mietverträge, Leerstandsrisiko und die langfristige Vermietbarkeit.
Mehr erfahrenBewertungAnschaffungskosten
Anschaffungskosten umfassen den Kaufpreis und kaufbezogene Nebenkosten einer Immobilie. Dazu können Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Maklerkosten und bestimmte Erwerbsaufwendungen gehören.
Mehr erfahrenRechtAsset Deal
Beim Asset Deal wird die Immobilie selbst verkauft, also Grundstück, Gebäude oder grundstücksgleiches Recht. Das ist der klassische Weg vieler Immobilientransaktionen.
Mehr erfahrenRechtAuflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung sichert den Anspruch des Käufers auf Eigentumsübertragung im Grundbuch. Sie schützt den Käufer in der Phase zwischen notariellem Vertrag und endgültiger Umschreibung.
Mehr erfahrenBewertungAusstattungsklasse
Die Ausstattungsklasse beschreibt die qualitative Einordnung einer Immobilie, etwa einfach, mittel, gehoben oder hochwertig. Sie hilft bei Bewertung, Vergleichbarkeit und realistischer Preisargumentation.
Mehr erfahrenDokumenteBauakte
Die Bauakte enthält behördliche Unterlagen wie Genehmigungen, Pläne, Baubeschreibungen und Nachträge. Für Bewertung und Verkauf ist sie wichtig, um Bauhistorie und Genehmigungslage nachvollziehen zu können.
Mehr erfahrenRechtBaulast
Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung gegenüber der Bauaufsicht, etwa zu Abstandsflächen, Zufahrten oder Stellplätzen. Sie kann Nutzung und Wert eines Grundstücks beeinflussen.
Mehr erfahrenRechtBaurecht
Baurecht umfasst die Regeln dafür, ob und wie ein Grundstück bebaut oder genutzt werden darf. Für Eigentümer ist es wichtig, weil es Potenziale, Einschränkungen und Käufergruppen bestimmt.
Mehr erfahrenDokumenteBauvoranfrage
Mit einer Bauvoranfrage kann früh geprüft werden, ob ein geplantes Vorhaben grundsätzlich genehmigungsfähig ist. Sie schafft Orientierung, bevor detaillierte Bauanträge und Planungskosten entstehen.
Mehr erfahrenDokumenteBebauungsplan
Der Bebauungsplan legt fest, welche Nutzung, Geschossigkeit, Bauweise und bauliche Dichte auf einem Grundstück zulässig sind. Er ist eine wichtige Grundlage für Potenzial- und Wertfragen.
Mehr erfahrenBewertungBeleihungsauslauf
Der Beleihungsauslauf beschreibt das Verhältnis zwischen Darlehenshöhe und angesetztem Immobilienwert. Je niedriger er ist, desto geringer ist meist das Finanzierungsrisiko aus Bankensicht.
Mehr erfahrenBewertungBeleihungswert
Der Beleihungswert ist ein vorsichtig ermittelter Wert, den Banken für die langfristige Finanzierbarkeit ansetzen. Er liegt häufig unter einem erzielbaren Markt- oder Kaufpreis.
Mehr erfahrenVerkaufBesichtigung
Eine Besichtigung ist der strukturierte Vor-Ort-Termin mit Interessenten. Gute Vorbereitung, klare Informationen und passende Terminsteuerung helfen, ernsthafte Nachfrage von bloßem Besichtigungstourismus zu unterscheiden.
Mehr erfahrenDokumenteBetriebskosten
Betriebskosten sind laufende Kosten des Grundstücks oder Gebäudes. Bei Gewerbeimmobilien hängt ihre Umlage stark vom Mietvertrag, der Nutzung und der Abrechnungsstruktur ab.
Mehr erfahrenBewertungBodenrichtwert
Der Bodenrichtwert ist ein amtlicher Orientierungswert für Grundstücke in einer bestimmten Lage. Er ersetzt keine individuelle Bewertung, liefert aber eine wichtige Grundlage für Grundstücks- und Sachwertfragen.
Mehr erfahrenRechtBrandschutz
Brandschutz umfasst bauliche, technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherheit eines Gebäudes. Besonders bei Gewerbe, Umbauten oder Nutzungsänderungen kann er entscheidend für Genehmigungen sein.
Mehr erfahrenBewertungBruttogrundfläche
Die Bruttogrundfläche umfasst die Summe der Grundflächen aller Grundrissebenen eines Bauwerks. Bei Gewerbeimmobilien hilft sie bei Baukosten, Sachwert, Flächenanalyse und Plausibilisierung.
Mehr erfahrenBewertungCapEx
CapEx bezeichnet kapitalintensive Investitionen in Gebäude, Technik oder Flächen. Bei Gewerbeimmobilien beeinflusst CapEx den Wert, die Rendite und die Verhandlungsposition.
Mehr erfahrenVerkaufCourtage
Courtage ist die Maklervergütung für eine erfolgreiche Vermittlung oder Nachweistätigkeit. Höhe, Fälligkeit und Zahlungspflicht sollten im Maklervertrag klar geregelt sein.
Mehr erfahrenRechtDenkmalschutz
Denkmalschutz kann Gebäude oder Gebäudeteile unter besondere Erhaltungsregeln stellen. Das beeinflusst Modernisierung, Nutzung, Kosten, Fördermöglichkeiten und die Vermarktung.
Mehr erfahrenRechtDienstbarkeit
Eine Dienstbarkeit ist ein im Grundbuch gesichertes Recht zugunsten einer anderen Person oder eines anderen Grundstücks. Beispiele sind Wegerechte, Leitungsrechte oder Wohnrechte.
Mehr erfahrenBewertungDrittverwendungsfähigkeit
Drittverwendungsfähigkeit beschreibt, wie gut eine Gewerbeimmobilie auch für andere Nutzer oder Nutzungen geeignet ist. Sie beeinflusst Leerstandsrisiko und nachhaltigen Wert.
Mehr erfahrenDokumenteDue Diligence
Due Diligence bezeichnet die sorgfältige Prüfung einer Immobilie vor Kauf oder Investmententscheidung. Geprüft werden unter anderem Unterlagen, Mietverträge, Technik, Recht, Risiken und Wirtschaftlichkeit.
Mehr erfahrenBewertungEinheitswert
Der Einheitswert war ein älterer steuerlicher Wertansatz für Grundsteuerzwecke. Seit der Grundsteuerreform wird er für die neue Grundsteuer ab 2025 in vielen Fällen durch neue Bewertungsgrößen wie den Grundsteuerwert oder landesrechtliche Modelle ersetzt.
Mehr erfahrenVerkaufEnergieausweis
Der Energieausweis informiert über die energetische Qualität eines Gebäudes. Bei Verkauf, Vermietung, Verpachtung oder Leasing muss er in vielen Fällen spätestens zur Besichtigung vorgelegt und nach Vertragsabschluss übergeben werden.
Mehr erfahrenRechtErbbaurecht
Beim Erbbaurecht wird ein Grundstück langfristig genutzt, ohne dass es dem Gebäudeeigentümer gehört. Erbbauzins, Laufzeit und Heimfallregelungen sind für Wert und Finanzierung entscheidend.
Mehr erfahrenRechtErschließung
Erschließung beschreibt die Anbindung eines Grundstücks an Straße, Wasser, Abwasser, Strom und weitere Infrastruktur. Ohne ausreichende Erschließung kann Bebauung oder Nutzung eingeschränkt sein.
Mehr erfahrenBewertungErschließungskosten
Erschließungskosten entstehen für die Herstellung oder Verbesserung öffentlicher Infrastruktur. Sie können Käufer und Eigentümer finanziell betreffen und sollten vor Kauf geklärt werden.
Mehr erfahrenBewertungErtragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren bewertet Immobilien über nachhaltig erzielbare Erträge. Es wird häufig bei vermieteten Wohn- und Gewerbeimmobilien eingesetzt.
Mehr erfahrenDokumenteFlurkarte
Die Flurkarte zeigt Lage, Zuschnitt, Grenzen und Flurstücksnummern eines Grundstücks. Sie hilft bei Grundstücksprüfung, Bewertung und Objektunterlagen.
Mehr erfahrenDokumenteFlurstück
Ein Flurstück ist eine eindeutig vermessene Grundstücksfläche im Liegenschaftskataster. Mehrere Flurstücke können wirtschaftlich zu einer Immobilie gehören.
Mehr erfahrenVerkaufFördermittel
Fördermittel können energetische Sanierung, altersgerechten Umbau oder bestimmte Investitionen unterstützen. Sie beeinflussen Wirtschaftlichkeit und Modernisierungsentscheidungen.
Mehr erfahrenRechtGebäudeklasse
Die Gebäudeklasse ordnet Gebäude nach Höhe, Nutzung und Größe ein. Daraus ergeben sich baurechtliche Anforderungen, etwa an Brandschutz oder Rettungswege.
Mehr erfahrenVerkaufGewerbeimmobilie
Eine Gewerbeimmobilie dient überwiegend wirtschaftlicher Nutzung, etwa Büro, Handel, Praxis, Lager, Produktion oder Hotel. Bewertung und Vermarktung hängen stark von Nutzung, Mietvertrag und Zielgruppe ab.
Mehr erfahrenDokumenteGrundbuch
Das Grundbuch dokumentiert Eigentum, Belastungen und Rechte an einem Grundstück oder einer Einheit. Es ist eine der wichtigsten Unterlagen vor Verkauf, Finanzierung und Beurkundung.
Mehr erfahrenRechtGrunderwerbsteuer
Grunderwerbsteuer fällt beim Erwerb eines Grundstücks, Hauses, einer Wohnung oder bestimmter grundstücksgleicher Rechte an. Der Steuersatz wird vom jeweiligen Bundesland festgelegt und gehört zu den wichtigsten Kaufnebenkosten.
Mehr erfahrenRechtGrundschuld
Die Grundschuld ist ein Grundpfandrecht zugunsten einer Bank oder eines Gläubigers. Sie dient häufig als Sicherheit für Immobilienfinanzierungen.
Mehr erfahrenRechtGrundsteuer
Grundsteuer ist eine laufende kommunale Abgabe auf Grundbesitz. Seit 2025 wird sie auf reformierter Grundlage erhoben; die konkrete Höhe hängt vom Bewertungsmodell, Messbetrag und kommunalen Hebesatz ab.
Mehr erfahrenBewertungGrundsteuerwert
Der Grundsteuerwert ist eine Bewertungsgröße für die reformierte Grundsteuer. Er ersetzt in vielen Fällen den früheren Einheitswert, ist aber kein Marktwert und nicht für die Kaufpreisfindung gedacht.
Mehr erfahrenBewertungGutachterausschuss
Der Gutachterausschuss sammelt Kaufpreisdaten und veröffentlicht Marktinformationen wie Bodenrichtwerte. Seine Daten sind eine wichtige Grundlage für Wertermittlung und Markttransparenz.
Mehr erfahrenRechtIndexmiete
Indexmiete koppelt die Miethöhe an einen Preisindex. Bei Gewerbemietverträgen sind Indexklauseln verbreitet, müssen aber eindeutig formuliert und zur Laufzeit, Anpassungsschwelle und Berechnung passend geregelt sein.
Mehr erfahrenBewertungInstandhaltungsstau
Instandhaltungsstau liegt vor, wenn notwendige Reparaturen oder Sanierungen aufgeschoben wurden. Er wirkt sich auf Preis, Finanzierung und Käufervertrauen aus.
Mehr erfahrenBewertungJahresnettokaltmiete
Die Jahresnettokaltmiete ist die Summe der Nettokaltmieten eines Jahres ohne Betriebs- und Nebenkosten. Sie ist eine zentrale Kennzahl für Ertragswert, Rendite und Kaufpreisfaktor.
Mehr erfahrenBewertungKaltmiete
Die Kaltmiete ist die Miete ohne Betriebs- und Heizkosten. Sie ist Grundlage für Ertragsberechnungen, Mietspiegelvergleiche und Renditebetrachtungen.
Mehr erfahrenDokumenteKataster
Das Kataster enthält amtliche Angaben zu Flurstücken, Lage, Größe und Nutzung. Es ergänzt das Grundbuch um vermessungs- und lagebezogene Informationen.
Mehr erfahrenBewertungKaufpreisfaktor
Der Kaufpreisfaktor setzt Kaufpreis und Jahresnettokaltmiete ins Verhältnis. Er ist eine schnelle Vergleichskennzahl, ersetzt aber keine vollständige Bewertung.
Mehr erfahrenVerkaufKaufpreisfälligkeit
Kaufpreisfälligkeit bedeutet, dass die im Kaufvertrag vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind und der Käufer zahlen muss. Der Notar informiert in der Regel über den Zeitpunkt.
Mehr erfahrenRechtKaution
Die Kaution sichert Ansprüche des Vermieters aus einem Mietvertrag. Bei Gewerberaummiete ist sie häufig frei verhandelbar und kann als Barkaution, Bankbürgschaft oder andere Sicherheit vereinbart werden.
Mehr erfahrenBewertungLageanalyse
Die Lageanalyse bewertet Mikrolage, Umfeld, Infrastruktur, Nachfrage, Erreichbarkeit und Entwicklungsperspektiven. Sie ist zentral für Preis, Zielgruppe und Vermarktungsstrategie.
Mehr erfahrenRechtLastenfreistellung
Lastenfreistellung bedeutet, dass bestimmte Grundbuchbelastungen vor oder mit dem Verkauf gelöscht werden. Sie ist häufig Voraussetzung für lastenfreien Eigentumsübergang.
Mehr erfahrenBewertungLeerstand
Leerstand beschreibt nicht vermietete oder ungenutzte Flächen. Er kann Risiko, Chance oder Entwicklungspotenzial sein und ist besonders bei Anlage- und Gewerbeimmobilien wertrelevant.
Mehr erfahrenBewertungLeerstandsrisiko
Leerstandsrisiko beschreibt die Gefahr, dass Flächen nicht oder nur mit Verzögerung vermietet werden können. Bei Gewerbeimmobilien hängt es stark von Lage, Flächenqualität, Miethöhe, Drittverwendungsfähigkeit und Nutzerkreis ab.
Mehr erfahrenBewertungLiegenschaftszins
Der Liegenschaftszins ist ein Zinssatz im Ertragswertverfahren. Er spiegelt marktübliche Renditeerwartungen wider und beeinflusst den rechnerischen Wert einer Immobilie.
Mehr erfahrenDokumenteLöschungsbewilligung
Die Löschungsbewilligung erlaubt die Löschung einer Grundschuld oder Belastung im Grundbuch. Sie wird oft benötigt, wenn ein Darlehen abgelöst oder eine Immobilie verkauft wird.
Mehr erfahrenRechtMaklervertrag
Der Maklervertrag regelt Auftrag, Leistung, Provision, Laufzeit und Rechte der Parteien. Eine klare Vereinbarung schafft Transparenz im Vermarktungsprozess.
Mehr erfahrenVerkaufMängel
Mängel sind Abweichungen vom vereinbarten oder üblichen Zustand einer Immobilie. Bekannte Mängel sollten offen angesprochen und bei Preis sowie Vertrag berücksichtigt werden.
Mehr erfahrenBewertungMarktwert
Der Marktwert entspricht bei Immobilien dem Verkehrswert. Er beschreibt den Preis, der zu einem bestimmten Stichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr voraussichtlich erzielbar wäre.
Mehr erfahrenDokumenteMietaufstellung
Die Mietaufstellung zeigt Mieter, Flächen, Mieten, Laufzeiten und weitere Vertragsdaten. Sie ist eine zentrale Unterlage bei vermieteten Immobilien und Investments.
Mehr erfahrenBewertungMieterausbau
Mieterausbau beschreibt Ausbauleistungen, die eine Gewerbefläche für einen konkreten Nutzer nutzbar machen. Kosten, Eigentum, Rückbau und Amortisation sollten vertraglich geklärt sein.
Mehr erfahrenBewertungMieterbonität
Mieterbonität beschreibt die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Mieters. Bei Gewerbeimmobilien wirkt sie direkt auf Ertragssicherheit, Finanzierung und Käufernachfrage.
Mehr erfahrenBewertungMietfläche
Mietfläche ist die Fläche, die im Mietvertrag als Grundlage für Miete und Nutzung vereinbart wird. Bei Gewerbeimmobilien ist die Berechnungsmethode besonders wichtig.
Mehr erfahrenDokumenteMietvertrag
Der Mietvertrag regelt Nutzung, Miete, Laufzeit, Betriebskosten, Instandhaltung, Sicherheiten und Rechte der Parteien. Bei Gewerbeimmobilien ist er einer der wichtigsten Werttreiber.
Mehr erfahrenBewertungMietvertragslaufzeit
Die Mietvertragslaufzeit beschreibt, wie lange ein Mietvertrag fest läuft und welche Verlängerungs- oder Kündigungsrechte bestehen. Bei Gewerbeimmobilien beeinflusst sie Risiko, Finanzierbarkeit und Wert besonders stark.
Mehr erfahrenRechtNießbrauch
Nießbrauch gibt einer Person das Recht, eine Immobilie zu nutzen oder Erträge daraus zu ziehen, obwohl sie nicht Eigentümer ist. Das kann Wert und Verkauf stark beeinflussen.
Mehr erfahrenBewertungNutzfläche
Nutzfläche beschreibt Flächen, die einer bestimmten Nutzung dienen. Bei Gewerbeimmobilien muss sie zur Mietfläche, Genehmigung, tatsächlichen Nutzung und wirtschaftlichen Verwertbarkeit abgegrenzt werden.
Mehr erfahrenRechtNutzungsänderung
Eine Nutzungsänderung liegt vor, wenn eine Fläche anders genutzt werden soll als bisher genehmigt. Bei Gewerbeimmobilien kann sie Genehmigung, Brandschutz, Stellplätze und Wert beeinflussen.
Mehr erfahrenBewertungObjektanalyse
Die Objektanalyse betrachtet Zustand, Grundriss, Ausstattung, Unterlagen, Lage und Zielgruppe. Sie bildet die Grundlage für Bewertung und Vermarktungsstrategie.
Mehr erfahrenVerkaufOff-Market
Off-Market bedeutet, dass eine Immobilie ohne öffentliche Portalschaltung gezielt ausgewählten Interessenten angeboten wird. Das kann bei diskreten oder sensiblen Verkäufen sinnvoll sein.
Mehr erfahrenRechtPachtvertrag
Ein Pachtvertrag überlässt nicht nur Räume oder Flächen, sondern auch die Möglichkeit, Erträge aus dem Betrieb zu ziehen. Bei Hotel-, Gastronomie- oder Betreiberimmobilien ist die Abgrenzung zum Mietvertrag wichtig.
Mehr erfahrenVerkaufPreisstrategie
Die Preisstrategie legt fest, mit welchem Angebotspreis und welcher Verhandlungslogik eine Immobilie in den Markt geht. Sie verbindet Bewertung, Nachfrage und Eigentümerziel.
Mehr erfahrenVerkaufProvision
Provision ist die erfolgsabhängige Vergütung des Maklers. Bei Kaufverträgen über Wohnungen oder Einfamilienhäuser mit Verbrauchern gelten besondere Regeln zur Verteilung der Maklerkosten; bei Gewerbe und vielen Sonderfällen können andere Vereinbarungen gelten.
Mehr erfahrenVerkaufQualifizierter Alleinauftrag
Beim qualifizierten Alleinauftrag verpflichtet sich der Eigentümer, Interessenten an den Makler zu verweisen. So bleiben Kommunikation, Besichtigungen und Verhandlungen gebündelt.
Mehr erfahrenBewertungRendite
Rendite beschreibt das Verhältnis zwischen Ertrag und eingesetztem Kapital. Bei Immobilien sind Mieteinnahmen, Kosten, Leerstand, Kaufpreis und Wertentwicklung entscheidend.
Mehr erfahrenVerkaufReservierungsvereinbarung
Eine Reservierungsvereinbarung kann eine Immobilie für einen Interessenten für kurze Zeit zurückhalten. Inhalt, Dauer und Kosten müssen rechtlich sauber und transparent geregelt sein.
Mehr erfahrenBewertungRestnutzungsdauer
Die Restnutzungsdauer beschreibt, wie lange ein Gebäude wirtschaftlich noch genutzt werden kann. Sie spielt besonders im Ertrags- und Sachwertverfahren eine Rolle.
Mehr erfahrenBewertungRohbauland
Rohbauland ist eine Fläche, die grundsätzlich für Bebauung vorgesehen sein kann, aber noch nicht vollständig erschlossen oder baureif ist. Potenzial und Risiko liegen nah beieinander.
Mehr erfahrenRechtRücktritt
Ein Rücktritt vom Immobilienkaufvertrag ist nur unter bestimmten vertraglichen oder gesetzlichen Voraussetzungen möglich. Deshalb sind klare Regelungen vor Beurkundung wichtig.
Mehr erfahrenBewertungSachwertverfahren
Das Sachwertverfahren bewertet vor allem Grundstück und Gebäudesubstanz. Es wird häufig bei selbstgenutzten Häusern angewendet, wenn Erträge keine zentrale Rolle spielen.
Mehr erfahrenBewertungSanierung
Sanierung umfasst umfassende Maßnahmen zur Wiederherstellung oder Verbesserung einer Immobilie. Umfang, Kosten und Qualität sind für Wert, Finanzierung und Vermarktung entscheidend.
Mehr erfahrenRechtShare Deal
Beim Share Deal werden nicht Grundstück oder Gebäude direkt verkauft, sondern Anteile an einer Objektgesellschaft. Das ist bei größeren Gewerbe- und Anlageimmobilien relevant und rechtlich sowie steuerlich komplex.
Mehr erfahrenRechtSpekulationsfrist
Die Spekulationsfrist betrifft private Immobilienverkäufe innerhalb von zehn Jahren zwischen Anschaffung und Veräußerung. Bei eigener Wohnnutzung können wichtige Ausnahmen greifen.
Mehr erfahrenRechtStaffelmiete
Staffelmiete legt bereits bei Vertragsschluss künftige Mietstufen fest. Bei Gewerbemietverträgen kann sie Planungssicherheit schaffen, muss aber zu Laufzeit, Marktniveau und Investitionskosten passen.
Mehr erfahrenDokumenteStellplatznachweis
Der Stellplatznachweis zeigt, ob für eine Nutzung ausreichend Stellplätze vorhanden oder abgelöst sind. Er ist besonders bei Neubau, Umbau und Gewerbenutzung relevant.
Mehr erfahrenBewertungTilgung
Tilgung ist die Rückzahlung eines Darlehens. Ihre Höhe beeinflusst monatliche Belastung, Restschuld und Finanzierungssicherheit.
Mehr erfahrenBewertungTransaktionskosten
Transaktionskosten sind alle Kosten rund um Kauf oder Verkauf. Dazu zählen etwa Steuern, Notar, Grundbuch, Beratung, Finanzierung und Maklervergütung.
Mehr erfahrenBewertungUmbauter Raum
Umbauter Raum beschreibt das Volumen eines Gebäudes. Die Kennzahl wird vor allem bei Baukosten, Versicherungen und bestimmten Bewertungsansätzen genutzt.
Mehr erfahrenDokumenteUmlagefähige Kosten
Umlagefähige Kosten sind Betriebskosten, die nach Mietvertrag auf Mieter weitergegeben werden können. Bei Gewerberaummiete ist die konkrete Vertragsklausel entscheidend.
Mehr erfahrenBewertungUmsatzmiete
Umsatzmiete koppelt die Miethöhe ganz oder teilweise an den Umsatz des Mieters. Sie kommt vor allem bei Einzelhandel, Gastronomie, Freizeit- und Betreiberimmobilien vor.
Mehr erfahrenBewertungVeräußerungsgewinn
Veräußerungsgewinn ist die Differenz zwischen Verkaufserlös und steuerlich relevanten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Er kann je nach Haltedauer und Nutzung steuerpflichtig sein.
Mehr erfahrenBewertungVergleichswertverfahren
Das Vergleichswertverfahren leitet den Wert aus tatsächlich erzielten Preisen vergleichbarer Immobilien ab. Es ist besonders bei Wohnungen, Grundstücken und marktgängigen Häusern wichtig.
Mehr erfahrenDokumenteVerkaufsunterlagen
Verkaufsunterlagen umfassen Grundbuch, Pläne, Energieausweis, Bauakte, Teilungserklärung, Protokolle, Mietverträge und weitere Nachweise. Vollständigkeit beschleunigt Prüfung und Vertrauen.
Mehr erfahrenBewertungVerkehrswert
Der Verkehrswert entspricht dem Marktwert im Sinne des Baugesetzbuchs. Er beschreibt den Preis, der zum Bewertungsstichtag im gewöhnlichen Geschäftsverkehr voraussichtlich erzielbar wäre.
Mehr erfahrenBewertungVorfälligkeitsentschädigung
Vorfälligkeitsentschädigung kann entstehen, wenn ein Darlehen vor Ablauf der Zinsbindung zurückgezahlt wird. Beim Verkauf sollte sie früh mit der Bank geklärt werden.
Mehr erfahrenRechtVorkaufsrecht
Ein Vorkaufsrecht gibt einer berechtigten Person oder Stelle die Möglichkeit, zu vereinbarten Bedingungen in einen Kauf einzutreten. Es kann den Verkaufsprozess zeitlich beeinflussen.
Mehr erfahrenBewertungWertermittlung
Wertermittlung ist die strukturierte Einschätzung des Immobilienwerts. Sie berücksichtigt Lage, Zustand, Flächen, Unterlagen, Marktumfeld, Nutzung und Vergleichsdaten.
Mehr erfahrenBewertungWirtschaftliche Einheit
Eine wirtschaftliche Einheit fasst Grundstücke, Gebäude oder Gebäudeteile zusammen, die wirtschaftlich zusammengehören. Das kann bei Steuer, Bewertung und Verkauf relevant sein.
Mehr erfahrenBewertungWirtschaftliche Nutzfläche
Wirtschaftliche Nutzfläche beschreibt die tatsächlich markt- und vertragsrelevante Nutzbarkeit von Flächen. Sie kann von reinen Planflächen abweichen, wenn Zuschnitt, Belichtung, Erschließung oder Genehmigung die Nutzung begrenzen.
Mehr erfahrenVerkaufZahlungsvoraussetzungen
Zahlungsvoraussetzungen sind Bedingungen, die vor Kaufpreiszahlung erfüllt sein müssen. Dazu gehören häufig Vormerkung, Genehmigungen und Löschungsunterlagen.
Mehr erfahrenBewertungZinsbindung
Die Zinsbindung legt fest, wie lange der Darlehenszins unverändert bleibt. Sie beeinflusst Planbarkeit, Anschlussfinanzierung und Risiko der Finanzierung.
Mehr erfahrenRechtZwangsversteigerung
Eine Zwangsversteigerung ist ein gerichtliches Verfahren zur Verwertung einer Immobilie. Käufer benötigen hier besondere Vorbereitung, weil übliche Kaufvertragsabläufe nicht gelten.
Mehr erfahrenBewertungZwischenfinanzierung
Eine Zwischenfinanzierung überbrückt den Zeitraum zwischen zwei Finanzierungsereignissen, etwa Kauf einer neuen Immobilie vor Verkauf der alten. Kosten und Laufzeit müssen gut geplant werden.
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